1000 km – Marke geknackt! ;-)

Freitag, 26.5.2017

Von Västervik bis in die Wildnis …. 59 km

Yes, die ersten 1000 Kilometer habe ich schon mal mit dem Rad zurückgelegt!!!

Ihr erhaltet diesen Beitrag erst heute, weil ich gestern Abend in der schwedischen Einsamkeit keinen kontinuierlichen Empfang mehr hatte…

Die Nacht im Wohnwagen war wirklich außerordentlich komfortabel! Was für ein Komfort, so leicht aus dem Bett aufstehen zu können. Das sieht im Zelt doch anders aus!

Um 9.30 ist alles verstaut, zum Abschluss kann ich noch schnell ein T-Shirt und eine ‚Radlerhose‘ auswaschen und auf geht es bei strahlendem Sonnenschein nach Loftahammar

Wie gut, dass ich einen multifunktionalen Wäschetrockner dabei habe. Er funktioniert hervorragend  sowohl mit Solar – als auch mit Windenergie! 

Ich fahre wieder eine sehr schöne einsame Straße und passiere herrliche uralte Eichen. Diese hier hat einen Stammdurchmesser von 2,50 – 3 m! Was diese Eiche schon alles erlebt hat und wie alt sie wohl ist?

Ich komme durch ein Naturreservat und nehme viele schöne Momente wahr…

 Beim Pichknick leistet mir ein Kleiber muntere Gesellschaft und rennt eifrig den Baum neben mir hoch und runter… 

Kurz vor Loftahammar bietet sich von einer Brücke ein wunderbarer Ausblick auf die Schärenküste…

…und in Loftahammar angekommen, erlebe ich einen kleinen wuseligen Ort, wo alle Bootsbesatzungen anscheinend noch schnell den Supermarkt stürmen,  bevor sie mit ihren Booten in See stechen…

Ich werde von zwei kontaktfreudigen Frauen sehr freundlich auf mein bepacktes Fahrrad angesprochen und während eines fröhlichen Gesprächs stellt sich heraus, dass sie Zeugen Jehovas – hier sagt man Jehovas vittnen – sind. Sie sind mit einer Gruppe unterwegs und daher gibt es jetzt noch ein ‚Begegnungsfoto’…

Ich hatte gehofft, über die Vermittlung von Göran in Loftahammar eine Übernachtung zu bekommen. Da ich nichts mehr von ihm gehört habe, ist daraus offensichtlich nichts geworden. Ich fahre also weiter , um mir außerhalb eine gute Stelle zu suchen. Allerdings werden daraus nochmals etwa 10 km. Da kein See in der Nähe ist, wird es ein sehr einsames Plätzchen weit ab vom nächsten Haus…

 Ich werde immer mal wieder darauf angesprochen, ob mir das nicht zu unheimlich wäre. Wovor sollte ich mich fürchten? Ein mulmiges Gefühl hätte ich, wenn ich in der Nähe von Menschen wild zelten würde.  Hier jedoch herrscht Ruhe und Sicherheit. Kein Gegröhle alkoholisierter Leute und auch kein Mensch in der Nähe,  der es auf meine Utensilien abgesehen haben könnte.  Wie wasche ich mich eigentlich in solch einer Situation? Nun, es gibt eben nur eine ‚Katzenwäsche‘ aus der Wasserflasche ; -)  Für  die nächsten Tage werde ich mir eine extra Flasche besorgen, damit ich mir die Haare waschen kann. Bei meiner weiteren Reise durch das Landesinnere werde ich zum Zelten vermutlich die Nähe zu einem See suchen.  Ich genieße es, mich dann morgens, wenn noch kein Mensch da ist, an den oft vorhandenen Badestellen zu erfrischen. Außerdem ist dort meist eine Bank und ein Tisch, das bedeutet dann auch immer einen feinen Frühstücksplatz mit Seeblick! 

Die Nacht war wieder ganz ruhig und entspannt, bereits um 8 Uhr breche ich   nach Valdemarsvik auf. Es soll heute sehr heiß werden und ich will nicht erst in der Mittagshitze losfahren. Ich habe etwa 15 Hosts über Couchsurfing angeschrieben, mal sehen, wie die Resonanz sein wird…

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